Drehleiter für die Feuerwehr Rheinstetten – Teil 7

Im sechsten Teil unserer Serie „Drehleiter für die Feuerwehr Rheinstetten“ hatten wir Anfang Oktober über eine erste Auftaktveranstaltung für die intensive und zeitaufwändige Ausbildung an und mit der neuen Drehleiter berichtet.
Bereits Mitte Dezember wurde die Drehleiter gemeinsam mit den beiden Gerätewagen und dem Anhänger Wasserrettung vor zahlreichen Gästen aus Politik und Feuerwehr eingeweiht und gesegnet. Seit der Segnung kann man die Drehleiter nun immer häufiger auf den Straßen Rheinstettens sehen, denn die zukünftigen Drehleitermaschinisten müssen sich vor den fünftägigen Vollzeitlehrgängen im März an das Fahrverhalten, die Dimensionen und vor allem an den etwa anderthalb Meter vorne überstehenden Korb des Hubrettungsfahrzeuges gewöhnen. Außerdem dienen die Übungsfahrten in allen Stadtteilen dazu problematische Stellen, die ein Durchkommen erschweren oder gar nicht erst möglich machen, zu finden und sich einzuprägen. Neben den Übungsfahrten bei Tageslicht üben die angehenden Drehleitermaschinisten auch bei Dunkelheit in den Abendstunden das Durchkommen und Rangieren in den teils stark zugeparkten Straßen.
Zwei Notfalltüröffnungen in der vergangenen Woche
Am Rosenmontag führte traditionell der Mannschaftstransportwagen der Abteilung Neuburgweier den Rosenmontagszug durch den Stadtteil an.
Am Donnerstagmittag um 12:33 Uhr wurde die Feuerwehr von der Polizei zu einer Notfalltüröffnung in den Stadtteil Mörsch alarmiert. In einem Wohnhaus wurden auf Anforderung der Polizei mehrere Türen gewaltsam geöffnet und somit ein Zugang zu einer Person geschaffen. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei war mit fünf Fahrzeugen und der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen im Einsatz.
Neuwahlen der Abteilungsführung und des Abteilungsausschusses

Pünktlich um 19 Uhr eröffnete Philip Bennewirtz die diesjährige Jahreshauptversammlung der Abteilung Rheinstetten. Zunächst begrüßte er die Gäste aus dem Gemeinderat, den Unterkreisführer Jürgen Essig als Vertreter des Kreisbrandmeisters, Abteilungskommandant Bernd Marggrander mit seinen Stellvertretern aus Neuburgweier, die Alterskameraden und schließlich die Mitglieder der Einsatzabteilung. Da an diesem Abend auch die wichtigen Neuwahlen der Abteilungskommandanten, sowie des Abteilungsausschusses anstanden, wurde zunächst die Beschlussfähigkeit festgestellt. Erfreulicherweise hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits 68 der 85 wahlberechtigten Kameradinnen und Kameraden eingefunden, sodass die geplanten Wahlen stattfinden konnten.
Während der Totenehrung wurde der beiden im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder der Abteilung Rheinstetten Werner Burkart und Norbert Burkart mit einer Schweigeminute gedacht.
Anschließend begann Bennewirtz mit seinem Bericht, dem er ein Resümee der vergangenen zehn Jahre als Abteilungskommandant der Kernstadtabteilung voranstellte. Mit dem einfachen Satz „Ja, ich nehme die Wahl an“ sei eine vorher nicht abzusehende Menge an Aufgaben auf ihn hereingebrochen.
Kellerbrand in einem Wohn- und Gastronomiegebäude
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Am Sonntagabend um 22:46 Uhr wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften, darunter beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten, zu einem Kellerbrand mit dem Einsatzstichwort „Brand Menschenleben konkret in Gefahr“ in einem Wohn- und Gastronomiegebäude im Stadtteil Forchheim alarmiert. In dem Gebäude sei es zu einem Kellerbrand gekommen, der das Treppenhaus verraucht habe und eine ältere Dame und ihre Betreuerin befänden sich noch im ersten Obergeschoss, so die Alarmmeldung. Unverzüglich gingen zwei Trupps unter Atemschutz ins Gebäude vor, wobei ein Trupp zur Brandbekämpfung in den Keller und ein Trupp zur Menschenrettung ins Obergeschoss geschickt wurden.
Person bei Bauunfall verschüttet, zwei Hilfeleistungen und zwei Brände
Am Montagabend um 20:44 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten zu einer Notfalltüröffnung in den Stadtteil Silberstreifen alarmiert. Eine ältere Dame wurde in Not geglaubt und die Einsatzkräfte durch einen Pflegedienst alarmiert. Nach mehrmaligem intensiven Klingeln und Klopfen an der Haustür öffnete die Bewohnerin sichtlich überrascht aber wohlauf und der Einsatz konnte beendet werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen und die Polizei.
Die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten wurde am Dienstagabend kurz vor 20 Uhr zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz in den Stadtteil Mörsch alarmiert. Auf einem Feld hatte sich ein Rettungswagen im Einsatz mit einem Patienten an Bord festgefahren und konnte sich trotz aller Bemühungen nicht mehr selbstständig befreien.



