Ruhige Woche für die Einsatzkräfte
Am Mittwochnachmittag gegen 15:50 Uhr wurden beide Abteilungen zu einem gemeldeten Kellerbrand in den Stadtteil Mörsch alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort konnte die gemeldete Rauchentwicklung an einer Heizungsanlage bestätigt werden. Die Heizungsanlage wurde durch die Feuerwehr abgeschaltet und die Räumlichkeiten belüftet, weitere Tätigkeiten der Feuerwehr waren nicht erforderlich. Durch einen hinzugezogenen Techniker konnte festgestellt werden, dass ein Defekt an der Anlage dafür gesorgt hatte, dass sich Abgase im Keller sammelten. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren ein Notarztfahrzeug, ein Rettungswagen und zwei Streifenwagen.
26 Einsatzkräfte beider Abteilungen packten mit an

Frei nach einem Zitat von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ entschieden sich 26 Kameradinnen und Kameraden beider Abteilungen, sowie sechs Familienangehörige der Einsatzkräfte, in diesem Jahr an zwei Tagen die 2. Vesperkirche der Evangelischen Kirchengemeinde in Rheinstetten zu unterstützen. Jeweils am Vorabend wurde vorbereitet: Gemüse geputzt, Champignons geschnitten, Fleisch angebraten und das Material für den Folgetag bereitgestellt. Am nächsten Morgen ging es bereits ab 9:00 Uhr in der evangelischen Kirche in Forchheim weiter – es wurde gekocht, Tische wurden gedeckt und alles hergerichtet, sodass pünktlich um 12:00 Uhr die ersten Gäste empfangen werden konnten.
Fünf Einsätze in der vergangenen Woche
Zum dritten Einsatz innerhalb weniger Stunden wurde die Abteilung Rheinstetten am frühen Montagmorgen um 2:41 Uhr alarmiert. In einem Industriebetrieb im Stadtteil Forchheim hatte ein sogenanntes Rauchansaugsystem ausgelöst und die vorgehenden Einsatzkräfte konnten eine leichte Verrauchung vorfinden. Es stellte sich heraus, dass Räucherrauch die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Nach dem Zurückstellen der Anlage konnte der Einsatz beendet werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Polizei.
Die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten wurde am Freitagabend kurz nach 18 Uhr zu einem brennenden Mülleimer an eine Straßenbahnhaltestelle im Stadtteil Forchheim alarmiert. Vor Ort konnte ein Mülleimer festgestellt werden, der gebrannte hatte, aber beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits erloschen war. Der Bereich wurde kontrolliert und die Feuerwehr musste daraufhin nicht weiter tätig werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit einem Fahrzeug im Einsatz.
Beide stellvertretende Kommandanten absolvierten Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule

Vom 13.01. bis zum 24.01. absolvierte der zweite stellvertretende Kommandant Denis Fritz den zweiwöchigen Lehrgang zum Zugführer. Die Ausbildung fand in Präsenz an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal statt und vermittelt Fähigkeiten zum Führen mehrerer Löschgruppen im Fachjargon auch Löschzug genannt. Vormittags stand Unterricht auf dem Plan, in dem tiefere Kenntnisse in Einsatztaktik, Recht- und Baukunde, vorbeugendem Brandschutz, Gefahrgut und Einsatzleitung, sowie zum Ausbilden und Führen vermittelt wurden. Nachmittags wurden dann die Lehrinhalte bei Planspielen beübt - hier mussten die Teilnehmer jeweils die Funktion des Zugführers wahrnehmen und dabei den Überblick über komplexe Einsatzszenarien behalten.
47 Jahre Einsatzdienst zum Wohle der Bürger von Rheinstetten

Nach über 47 Jahren Feuerwehr-Einsatzdienst schaltete Jürgen Essig am vergangenen Mittwoch um 00.00 Uhr bei einem Glas Sekt seinen digitalen Meldeempfänger aus. Laut Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg endet nämlich die aktive Dienstzeit eines Feuerwehrmannes automatisch mit dem Erreichen des 65. Lebensjahres.
Jürgen Essig ist ein außergewöhnlicher Feuerwehrmann der Feuerwehr Rheinstetten. Bereits im jungen Alter von 11 Jahren trat er in die Jugendfeuerwehr ein, um dann 1978 mit 18 Jahren in der Einsatzabteilung nahtlos weitermachen zu können. In seiner aktiven Dienstzeit besuchte er nahezu jeden Feuerwehrlehrgang, wurde bereits in jungen Jahren Maschinist für Löschfahrzeuge, war Jugendbetreuer und seit 1985 zunächst als Gruppenführer das erste Mal in einer Führungsposition tätig.
