Lediglich ein Einsatz nach einer einsatzreichen Vorwoche
Die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten wurde am Freitag kurz nach Mitternacht mit dem Einsatzstichwort „Keller unter Wasser“ in den Stadtteil Forchheim alarmiert. Ein Notrufer hatte gemeldet, dass Wasser von außen in den Keller drücke und der Heizraum bereits einige Zentimeter unter Wasser stehe. Vor Ort konnte der Wassereintritt von außen bestätigt werden und der Notdienst der Stadtwerke übernahm die Einsatzstelle. Die Feuerwehr musste nicht weiter tätig werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit einem Fahrzeug, unterstützt vom Notdienst der Stadtwerke vor Ort.
Zwei neue Führungskräfte für die Feuerwehr Rheinstetten

Nach zweiwöchiger Ausbildung schloss unser Kamerad Raphael Heck im Juli den Gruppenführerlehrgang ab. Auf eine einwöchige Online-Theoriephase, in welcher die Grundlagen der Einsatzführung, Taktik und Gefahrenlehre vermittelt wurden, folgte eine Präsenzwoche an der der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal mit etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Feuerwehren aus ganz Baden-Württemberg. In zahlreichen Übungen wurde das Vorgehen bei der Erkundung von Einsatzstellen und die Führung von Löschgruppen im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz vermittelt.
Simon Klein absolvierte im August ebenfalls an der Landesfeuerwehrschule den zweiwöchigen Präsenzlehrgang zum Zugführer. Den 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden dabei tiefergehende Kenntnisse zur Leitung bei komplexeren Einsatzlagen vermittelt. Zugführer leiten im Einsatz mehrere Löschgruppen und müssen daher den Überblick über die Gesamteinsatzlage behalten. Die theoretisch vermittelten Grundlagen wurden anhand von Planspielen beübt.
Abteilung Rheinstetten mit 17 Einsätzen in der vergangenen Woche stark gefordert
Am frühen Dienstag um 1:10 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten zu einer Notfalltüröffnung in den Stadtteil Mörsch alarmiert. Mitbewohner eines Mehrfamilienhauses hatten ein lautes Geräusch wahrgenommen und nachdem niemand in der darüberliegenden Wohnung auf Klingeln und Klopfen reagierte, die Einsatzkräfte verständigt. Mit Spezialwerkzeug wurde die Wohnungseingangstür geöffnet und eine gestürzte Person aufgefunden. Die Person wurde an den Rettungsdienst übergeben und der Einsatz konnte beendet werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen und ein Streifenwagen.
Beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten wurden am Dienstagvormittag um 10:10 Uhr zur Baustelle der "Neuen Stadtmitte" in den Stadtteil Mörsch alarmiert. Auf einem Baugerüst klagte im dritten Obergeschoss ein Bauarbeiter über stärkste Schmerzen im Rücken und konnte nicht mehr selbstständig nach unten gelangen, weshalb die Einsatzkräfte alarmiert wurden.
Abteilung Rheinstetten unterstützte nach starkem Hochwasser in Bruchsal-Helmsheim

Das Löschfahrzeug Katastrophenschutz des Bevölkerungsschutzes Baden-Württemberg rückte nach einer sehr kurzen Nacht für die Kameradinnen und Kameraden mit nur einigen wenigen Stunden Schlaf, bedingt durch mehrere Einsätze in den frühen Morgenstunden, nach Bruchsal aus. Das Fahrzeug ist gemeinsam mit Fahrzeugen anderer Wehren Teil des sogenannten Wasserförderungszuges Landkreis Karlsruhe Süd. Die neun Kameradinnen und Kameraden der Abteilung Rheinstetten fuhren zunächst im Konvoi mit den anderen Feuerwehren das Feuerwehrhaus in Bruchsal an und erhielten dort den Auftrag ins Schadensgebiet nach Bruchsal-Helmsheim zu verlegen. In einem Straßenzug wurden Anwohner den ganzen Tag bei Aufräumtätigkeiten nach dem starken unwetterbedingten Hochwasser vom Dienstag bei sommerlichsten Temperaturen um die 30 Grad unterstützt.
Weiterer Gartenhüttenbrand in Kleingartenanlage
Zu einem weiteren Gartenhüttenbrand in der selben Kleingartenanlage wie zwei Nächte zuvor wurde die Abteilung Rheinstetten um 2:12 Uhr alarmiert. Mehrere Anrufer meldeten Rauch und Feuer und das ersteintreffende Fahrzeug konnte die Lage als Vollbrand einer Gartenhütte bestätigen. Nur wenige Minuten später wurde ein weiterer Brandeinsatz im Stadtteil Forchheim gemeldet, sodass unverzüglich ein Löschgruppenfahrzeug diese Einsatzstelle anfuhr. Es stellte sich jedoch heraus, dass an der gemeldeten Adresse keine Feststellung zu machen war und es sich um den selben Einsatz in der Kleingartenanlage handelte. Ein Trupp unter Atemschutz löschte die Flammen ab.
