Zwei Einsätze in der vergangenen Woche
Beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten wurden am Mittwochnachmittag um 14:40 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Handelsbetrieb in den Stadtteil Forchheim alarmiert. Aus welchem Grund das sogenannte Rauchansaugsystem in den weitläufigen offenen Hallen ausgelöst hatte, war für die Einsatzkräfte nicht erkenntlich und die Einsatzstelle wurde an den Betreiber übergeben. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit einem Streifenwagen.
Um 13 Uhr am Samstagnachmittag wurde die Abteilung Rheinstetten von der Polizei zu einer Notfalltüröffnung in den Stadtteil Silberstreifen alarmiert. Angehörige hatten sich Sorgen gemacht, konnten die Wohnungstür nicht öffnen und hatten die Rettungskräfte alarmiert.
Fünf Einsätze für die Abteilung Rheinstetten
Am Mittwochvormittag kurz nach 11 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten zu einer Tierrettung in den Stadtteil Mörsch alarmiert. Kinder in einem Kindergarten und deren Erzieherin war eine in einem Baum sitzende Katze in etwa drei Metern Höhe aufgefallen. Nachdem die Katze zwei Stunden später noch immer im Baum saß, wählte eine Erzieherin die 112. Noch bevor die Einsatzkräfte vom zentralen Feuerwehrhaus ausrücken konnten, meldete sich die Notruferin erneut bei der Leitstelle und teilte mit, dass die Katze eigenständig die Flucht angetreten hatte. Die Abteilung Rheinstetten war mit mehreren Einsatzkräften im zentralen Feuerwehrhaus und musste nicht tätig werden.
Am späten Donnerstagabend um 23:23 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten zu einer Einsatzstelle des Rettungsdienstes in den Stadtteil Silberstreifen alarmiert. Der Rettungsdienst hatte die Feuerwehr nachgefordert, da ein Patient aufgrund des Gesundheitszustandes und der räumlichen Situation mittels Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss eines Reihenhauses nach unten transportiert werden musste.
Personenunfall am Bahnübergang
Beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten und zahlreiche weitere Einsatzkräfte wurden am Donnerstagnachmittag kurz vor 13:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Person unter Zug“ an den Bahnübergang der L566 alarmiert. Am Bahnübergang war es zu einem Personenunfall mit einer Stadtbahn gekommen. Die Aufgaben der Feuerwehr vor Ort beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstelle und das Aufstellen eines Sichtschutzes. Eine Evakuierung der zahlreichen Fahrgäste auf freier Strecke wurde ebenfalls vorbereitet, musste jedoch nicht durchgeführt werden, da die Straßenbahn nach Abschluss der Maßnahmen eine nahe Haltestelle anfahren konnte.
17 Feuerwehrangehörige wurden in 35 Stunden zu Truppführern ausgebildet

Nach erfolgreich absolvierter Eingangsprüfung und in einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren abgeleistet Umfang von 80 Stunden, haben insgesamt 17 Feuerwehrangehörige aus den Feuerwehren Bruchsal, Hambrücken, Malsch, Rheinstetten und Ubstadt-Weiher den Truppführer Lehrgang durchlaufen. In den letzten 4 Wochen wurde in insgesamt 35 Stunden Einsatztaktik für das Führen eines Trupps durch die Kreisausbilder des Unterkreises Obere Hardt geschult.
Bei Einsatzszenarien wie Zimmerbrand mit vermissten Personen, Verkehrsunfällen, Küchenbränden und dem Absuchen einer ganzen Sporthalle unter Nullsicht, wurden die Teilnehmenden praxisnah ausgebildet, in der wichtigen Kommunikation mit dem Gruppenführer trainiert und mit zu erkennenden Gefahren an der Einsatzstelle konfrontiert. Zusätzlich wurden in einem Theorieteil auch die notwendigen weiterführenden Kenntnisse vermittelt.
Dachstuhlbrand, Kleinbrand und Schiffskollision

Gegen 14:20 Uhr am Donnerstag, den 28. November 2024, wurde die Feuerwehr Rheinstetten sowie Polizei – und Rettungskräfte mit dem Einsatzstichwort „Dachstuhlbrand“ in die Friedrichstraße im Stadtteil Forchheim alarmiert. Gemeldet war eine Rauchentwicklung auf dem Dach unter der installierten Photovoltaikanlage. Nach Ankunft der ersten Kräfte wurden umgehend Feuerwehrkräfte mit Atemschutzausrüstung zur Brandbekämpfung im Dachgeschoss eingesetzt. Wegen der Rauchentwicklung auf der Dachhaut des Mehrfamilienhauses wurde die mitalarmierte Drehleiter der Feuerwehr Rheinstetten in Stellung gebracht. Sämtliche Bewohner hatten bereits das Wohngebäude verlassen und wurden auch nicht verletzt.
Die Löschmaßnahmen im Dachgeschoss hatten bereits nach kurzer Zeit Erfolg und das Entfernen der Dachhaut mit Hilfe der Drehleiter war nicht mehr nötig. Anschließend wurde das Gebäude belüftet. Gegen 15:30 Uhr wurde die Einsatzstelle an den Besitzer übergeben und die Feuerwehrkräfte rückten wieder in die beiden Feuerwehrhäuser ein.
