Einsatzberichte 2025
Zwei technische Hilfeleistungen
Die Abteilung Rheinstetten wurde am Montagnachmittag kurz vor 15 Uhr zu einem gemeldeten Austritt von Hydrauliköl in den Stadtteil Forchheim alarmiert. Der Notrufer hatte den Einsatzkräften einen Treffpunkt genannt, da es sich um eine nicht einfach zu findende Einsatzstelle in mitten eines Schutzgebietes handelte. Die drei Einsatzfahrzeuge vor Ort warteten auf den Lotsen und machten sich dann entlang des Dorfbachs auf den Weg zur eigentlichen Einsatzstelle. Vor Ort war es aufgrund eines Defektes an einem Hubsteiger zu einem Austritt von etwa 100 Litern Hydrauliköl gekommen. Die auf der Baustelle anwesenden Personen hatten jedoch bereits vorbildlich reagiert, den betroffenen Bereich mit Bindemittel abgestreut und weiteres austretendes Öl mit einem Behälter aufgefangen. Auch ein Bagger zur Einsäumung war bereits auf dem Weg.
13 Einsatzstellen in Mörsch und Forchheim
Nach einem kurzen aber heftigen Unwetter mit Starkregen, wurde am Sonntagabend um 19:06 Uhr zunächst die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten zu einer Kellerwohnung in den Stadtteil Mörsch alarmiert, die unter Wasser stand. Innerhalb weniger Minuten wurden weitere Einsatzstellen in Mörsch und Forchheim gemeldet, weshalb die gesamte Abteilung Rheinstetten alarmiert wurde und das sogenannte Führungshaus in Betrieb ging, um die Einsätze und Ressourcen im Stadtgebiet zu koordinieren. Neben den Einsatzfahrzeugen, die die gemeldeten Einsatzstellen anfuhren, wurde eine Einsatzbereitschaft im zentralen Feuerwehrhaus gebildet, um bei zeitkritischen Einsätzen sofort ausrücken zu können.
Blitzeinschlag und Brandmeldeanlage
Am Montagnachmittag gegen 16:15 Uhr wurden beide Abteilung zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb im Stadtteil Forchheim alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass durch einen Defekt an der Sprinkleranlage mehrere Sprinklergruppen ausgelöst hatten und große Mengen Löschwasser ausströmte. Die Feuerwehr schloss die Zuleitung, um einen weiteren Wasseraustritt zu verhindern. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Während des Einsatzes zog ein kurzes, aber heftiges Gewitter über Rheinstetten und die Einsatzkräfte wurden direkt zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit fünf Fahrzeugen vor Ort und weiteren Einsatzkräfte in den jeweiligen Feuerwehrhäusern.
Noch während sich mehrere Einsatzfahrzeuge an der vorangegangenen Einsatzstelle, einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Stadtteil Forchheim befanden, zog ein kurzes aber heftiges Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und gut sichtbaren Blitzen über das Stadtgebiet. Nur wenige Minuten später alarmierte die Integrierte Leitstelle Karlsruhe dann zu einem Einsatz im Stadtteil Neuburgweier.
Ein Einsatz für die Abteilung Neuburgweier
Am frühen Samstagmorgen gegen 4:10 Uhr wurde die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Neuburgweier zu einer technischen Hilfeleistung alarmiert. Der Rettungsdienst hatte die Feuerwehr angefordert, da ein Patient mit seinem Fuß unglücklich zwischen Pedal und Rahmen eines Fahrrads eingeklemmt war und nicht befreit werden konnte.
Busbrand und Überlandhilfe mit Drehleiter
Die Rheinstettener Drehleiter wurde am Donnerstagnachmittag kurz nach 16 Uhr zur Überlandhilfe für die Feuerwehr Durmersheim angefordert. Da die Drehleiter der Feuerwehr Durmersheim zum Zeitpunkt des Alarms nicht einsatzbereit war, wurden die Drehleitermaschinisten der Abteilung Rheinstetten alarmiert. Noch auf der Anfahrt zur gemeldeten Notfalltüröffnung wurde der Einsatz abgebrochen und die Rheinstettener Drehleiter konnte wieder einrücken.
Am Freitagvormittag kurz vor 11 Uhr wurden beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten unter dem Stichwort „Busbrand“ in den Stadtteil Neuburgweier alarmiert.


