Sieben Einsätze für die Abteilung Rheinstetten in der vergangenen Woche
Die Abteilung Rheinstetten wurde im Anschluss an den montäglichen Übungsdienst gegen 22:10 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 36 im Bereich der Neuen Messe alarmiert, nachdem ein automatischer Notruf die Rettungskette in Gang gesetzt hatte. Unverzüglich rückten mehrere Fahrzeuge zur gemeldeten Einsatzstelle aus, konnten jedoch trotz sorgfältiger Erkundung vor Ort und im weiteren Umkreis keinen Unfall vorfinden. Es stellte sich heraus, dass eine Smartwatch Alarm geschlagen hatte, nachdem ein Smartphone auf dem Dach eines Fahrzeuges vergessen worden war und im gemeldeten Bereich vom Dach rutschte und mit dem Asphalt kollidierte. Moderne Smartphones bieten eine Sturzerkennung an, die bei einem starken Aufprall oder untypischen Bewegungsmustern einen Notruf absetzen - was auch in diesem Fall funktioniert hat. Der Einsatz konnte daraufhin abgebrochen werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit vier Fahrzeugen vor Ort. Deshalb kleiner Reminder unsererseits: am besten gar nicht erst etwas auf das Autodach legen ![]()
Am frühen Mittwochmorgen wurde die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten gegen 3:45 Uhr zu einem unklaren Feuerschein im Freien in einem Wohngebiet im Stadtteil Mörsch alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein bewachtes Feuer in Form von zwei Feuerschalen handelte, das zum Zeitpunkt der Alarmierung jedoch nachweislich sehr groß wirkte und den Eindruck eines Schadfeuers erweckte. Die verantwortliche Person wurde belehrt und angewiesen, das Feuer eigenständig zu löschen. Die Abteilung Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit einem Streifenwagen.
Die Abteilung Neuburgweier und die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten wurden am späten Mittwochabend kurz vor 23 Uhr zu einer Notfalltüröffnung aufgrund eines ausgelösten Hausnotrufs in den Stadtteil Neuburgweier alarmiert. Mit Spezialwerkzeug wurde versucht ein Zugang über die Haustür zu schaffen, während parallel dazu die Drehleiter in Stellung gebracht wurde. Die Tür konnte nach kurzer Zeit geöffnet und eine Person an den Rettungsdienst übergeben werden. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit vier Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen und ein Streifenwagen.
Nur rund zwei Stunden nach dem vorherigen Einsatz wurden die Abteilung Neuburgweier und die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten erneut zur vorherigen Einsatzstelle zur Notfalltüröffnung aufgrund eines ausgelösten Hausnotrufs alarmiert. Die schon bekannte Tür konnte innerhalb kürzester Zeit geöffnet und ein Zugang für den Rettungsdienst geschaffen werden. Die betroffene Person wurden für den Abtransport vorbereitet, an einem Fenster von der Drehleiter aufgenommen und auf Bodenniveau transportiert, wo sie wieder an den Rettungsdienst übergeben wurde. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort.
Am Donnerstagmorgen kurz vor 7 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten zu einer Einsatzstelle des Rettungsdienstes in den Stadtteil Mörsch alarmiert. Der Rettungsdienst hatte die Feuerwehr angefordert, da ein Patient die Kellertreppe hinabgestürzt war und aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des Verletzungsmusters mit einer Schleifkorbtrage aus dem Keller gerettet werden musste. Im Außenbereich des Hauses wurde eine sogenannte Leiterrutsche aufgebaut, mit welcher der Patient über ein Lichtschacht nach oben gezogen und wieder an den Rettungsdienst übergeben wurde. Da sich die Einsatzstelle unmittelbar an der Stadtbahnlinie befand, wurden auch die Verkehrsbetriebe über den laufenden Einsatz informiert. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren ein Notarztfahrzeug und ein Rettungswagen.
Die Abteilung Rheinstetten wurde am Sonntagmorgen kurz vor 9 Uhr zu einer Einsatzstelle des Rettungsdienstes in den Stadtteil Forchheim alarmiert. Der Rettungsdienst hatte die Feuerwehr angefordert, da ein Patient aufgrund des Gesundheitszustandes mit einer Drehleiter aus dem ersten Obergeschoss abtransportiert werden musste. Die Person wurde an einem Fenster in den Drehleiterkorb übernommen, nach unten gebracht und dort wieder an den Rettungsdienst übergeben. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren ein Notarztfahrzeug und ein Rettungswagen.
Zum zweiten Einsatz am Sonntag wurde die Abteilung Rheinstetten kurz vor 23 Uhr alarmiert. Ein Feuerwehrkamerad hatte auf dem Heimweg einen ausgelösten Heimrauchmelder bemerkt und seine Kameradinnen und Kameraden alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort konnte durch die Scheiben des Einfamilienhauses eine leichte Verrauchung wahrgenommen und der Rauchwarnmelder weiterhin piepend vorgefunden werden. Die Bewohner konnten erreicht werden, welche wiederum eine Angehörige mit einem Schlüssel verständigten. Nachdem der Schlüssel an der Einsatzstelle eingetroffen war, konnte ein Zugang zum Gebäude geschaffen werden. Ein Trupp unter Atemschutz stellte den in Verdacht stehenden Ofen ab und führte Messungen im leicht verrauchten Haus durch, welche auf eine deutlich erhöhte Konzentration von Kohlenstoffmonoxid hindeuteten. Im Gebäude wurden Abluftöffnungen geschaffen und mehrere Lüfter außerhalb in Stellung gebracht. Abschließend wurden die Räumlichkeiten freigemessen und es konnte ein defekter Ofen als Ursache gefunden werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren ein Streifenwagen und ein Rettungswagen.


